High End Schnäppchen

Mehr Sound geht nicht…

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Der britische Nobelhersteller Linn hat sich in den letzten gut 2 Jahren mit größter Konsequenz der audiophilen Post-CD-Welt gewidmet. Dabei setzt Linn wie kaum ein anderer Hersteller vieles – nicht alles (die Analog-Sektion rund um den legendären LP-12 darf weiter exixtieren) – auf die Netzwerkplayer-Karte. Das Konzept läßt sich mit einem Wort auf den Punkt bringen: Netzwerk-DAC. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ein DAC mit einem Ethernet-Anschluss, und das war’s im Wesentlichen auch schon.

Die Familie gliedert sich in das Einstiegsgerät Sneaky mit integriertem 2×20 Watt-Verstärker, die Majik DS und DS-I Brüder (Letzerer mit 2×100 Watt Verstärker und Phono-Vorverstärker!), den großen Bruder Akurate DS und den Überflieger Klimax DS. Dass die ganze Familie vom Know How aus dem Klimax profitiert, ist weithin bekannt. Wer die Gene anhand der Platinen-Layouts vergleichen möchte, ist bei http://forums.linn.co.uk/bb/showthread.php?tid=2640 gut aufgehoben. Wo die Übergänge zunächst fließend und auf wenige Komponenten beschränkt scheinen, verdoppeln sich die Preise fast mit jedem Sprung nach oben in der Linn-Hierarchie. Für die Fachpresse und zahlreiche Foren-User sind auch die Unterschiede akustisch nachvollziehbar, wobei auch das neue Dynamik-Netzteil in Majik aufwärts entscheidend zum Wohlklang beiträgt. Größer noch als die Familien-Hierarchie dürften die Unterschiede zwischen CD- und hochauflösendem Ausgangsmaterial sein. Gerade hier bieten die Linn-Player alles bis zu 192kHz/24bit FLACs über das Netzwerk, wo zahlreiche andere Geräte (Naim, Marantz etc.) bei 96/24 über USB/Ethernet aufhören und 192kHz nur über Digitaleingänge akzeptieren.

Aktuell steht ein Modell-Wechsel beim Akurate (~5.200-5.400 EUR) vom Akurate DS zum Akurate DS/2 an. Dieser Wechsel, die (Nach-)Weihnachtszeit sowie eine aktuelle Linn-Promotion (-10% bei Rückgabe irgendeines CD-Players) bringt einigen Schwung in den Markt – sowohl auf Seite des Majik DS als auch des Akurate DS. Auf Ebay und in audiomarkt.de sind aktuell ständig einige Geräte im Angebot – meist Akurate DS, wobei sich bei Neugeräten/Austellern mit voller Garantie bis zu -45% auf den Neupreis herausholen lassen.

Achtung: bei Vergleichen immer auf das Dynamik-Netzteil (Nachrüstung 400 – 600 EUR) achten! Weiters gibt Linn bei Registrierung zu den üblichen 2 weitere 3 Jahre Garantie, in Summe 5. Auch dies sollte vor Kauf abgeklärt werden.

Kurz und gut: mit dem Akurate steht am Gebrauchtmarkt ein nach wie vor top-aktuelles Gerät zur Verfügung, das es mit wohl jedem CD- und Netzwerk-Player der 5.000+ EUR Klasse aufnimmt. Laufende Firmware- und Steuer-Software-Aktualisierungen (auch für iPad, iPod, Windows), keine mechanischen Teile und eine 5-Jahresgarantie machen den Kauf zu einer sicheren und zukunftssicheren Investition.

Wer noch 40 EUR drauflegt, bekommt bei der B&W Society of Sound (http://www.bowers-wilkins.de/Society_of_Sound) an die 50 Alben in meist 24bit zum unmittelbaren Loslegen – plus zwei Alben pro Monat für ein Jahr lang.

highendschnaeppchen.net gibt daher generellen Schnäppchen-Alarm für alle, die ihren CD-Player in Pension schicken und ernsthaft in den hochauflösenden, datenträgerlosen High-End-Bereich einsteigen möchten. Die Gelegenheit(en) sind gut!

Preis: entfernt – siehe unten
Neupreis: ~15.000 EUR
Quelle: Link entfernt – siehe unten

Die Linn DS (Digital Streamer) Serie gilt derzeit als das Nonplusultra der Netzwerkplayer. Das sehr auf das Wesentliche reduzierte Konzept geht voll auf: ein Gerät, das über Ethernet gestreamte Musik erhält (von einem DLNA Server, der auf vielen externen Netzwerkfestplatten / NAS läuft) und in bestmöglicher Qualität wiedergibt.

Die DS Serie beginnt mit dem kleinen Sneaky (mit integriertem Verstärker), geht über Majik DS (~2.400 EUR) über den Majik DS-I (~3.000 EUR, integrierter Majik-Verstärker!) zum Akurate DS (~5.200 EUR). Die Qualität ist jeweils mindestens mit CD-Playern derselben und einer darüberliegenden Klasse vergleichbar – ein Grund, warum Linn selbst keine CD-Player mehr produziert.

Der Klimax DS jedoch ist ein Ausnahmegerät – die Ingenieure hatten keinerlei Vorgaben Richtung Preis und Komponenten und konnten aus dem Vollen schöpfen. Das beginnt mit dem Alu-Gehäuse, das aus einem Alu-Block hergestellt wurde und ein echtes Highlight höchstwertiger Verarbeitung ist. Der Klimax ist auch der Sound-Gipfel, den Linn mit aufwändeiger Forschung erreicht hat. Einiges, wenngleich nicht alles, ist in die kleineren Brüder Sneaky, Majik und Akurate eingeflossen. Der Klimax DS bleibt jedoch unangefochten DAS Netzwerkgerät der Gegenwart und hat sich in Fach-Redaktionen aus dem Stand zur Referenz hochgespielt.

Wer sich einen Klimax zulegt, darf sich an der wohl besten WAV und FLAC Wiedergabe bis 24bit/192kHZ erfreuen. Wer auf komprimierte Formate setzt (etwa MP3), wird nicht bedient. Dies läßt Linn beim Akurate noch zu, ein Klimax verschmäht die komprimierte Kost. Doch das dürfte kaum eine Einschränkung sein – wer im 15.000 EUR Revier nach einem Besitzer angelt, der darf auch höchstwertige Kost (hochauflösende FLACs etwa) erwarten.

Sind Klimax DS schon etwas  unter 10.000 EUR da und dort aufgetaucht, dürfen der geforderte Preis – weniger als für einen neuen Akurate DS! – sensationell oder (ohne weitere Informationen) fragwürdig sein.

Über den Shop sind mir bislang noch keine Referenzen bekannt; es waren weder Firmensitz noch Impressum auf der Webseite zu finden. Es war nur eine Stadt als Firmensitz genannt, die jedoch auf einem anderen Kontinent liegt als der Owner der Domain. Aus diesen Gründen habe ich Link und Preis entfernt.

Ein Klimax in bestem Zustand bei einem Händler in Deutschland zu einem sehr guten Preis:
http://audiomarkt.de/_markt/item.php?id=7506496925&

Preis: 270 EUR
Neupreis: 400 EUR
Quelle: http://www.hifiteam.at/cms/UEbersicht.54.0.html?&tx_kbshop_pi1[c][59b][3e1]=4&tx_kbshop_pi1[v]=63&cHash=e96bb10754

Top: noch 18 Monate Garantie!

Ein in der Fachpresse vieldiskutierter, ganz aktueller D/A-Converter – der  Cambridge Audio DACMAGIC. Ältere CD-Player lassen sich über einen optischen Ausgang anschließen und profitieren von einem neuen Hochleistungs-DAC, der an sich schon als Schnäppchen gelten kann.

Vielleicht aber noch interessanter:  über den USB-Eingang wird nun auch ein Netbook oder ein Computer zur audiophilen Quelle an einer hochwertigen Kette.  Folgendes Scenario:

Digital Input 1 => SAT-Receiver oder DVD-Player (S/P DIF oder Toslink)
Digital Input 2 => älterer CD-Player
USB => Notebook

Ein Einstieg in Computer-basiertes High-End, kombiniert mit einem Klang-Upgrade von zwei weiteren Geräten – und das alles um 270 EUR mit 18 Monaten Garantie.

Kurz und gut: vermutlich eines der besten High-End Schnäppchen, die wir je hatten…

Hersteller: http://www.cambridgeaudio.com/summary.php?PID=320
Eine Unzahl an Testberichten: http://www.cambridgeaudio.com/product_reviews.php?PID=320&Title=Reviews

Kurz vorweg:

Blacknote DDS-15
Preis: 800 EUR
Neupreis: 1000 EUR
Quelle: http://www.loftsound-shop.de/loftshop/Demo-Second-Hand/Blacknote-DSS-15-Musikserver-D-A-Wandler-Demogeraet::2973.html

Blacknote DDS-30
Preis: 1500 EUR
Neupreis: 2000 EUR
Quelle: http://www.loftsound-shop.de/loftshop/Demo-Second-Hand/Blacknote-DSS-30-D-A-Wandler-Demogeraet::2698.html

Und ja, schade, den DDS-30 Tube gibt es derzeit nicht als Demo-Gerät im Abverkauf…

Beide Geräte sind File-Player, die Inputs über USB (2x Frontside), RCA, S/PDIF. Der DDS-30 verfügt darüber hinaus über eine Ethernet-Schnittstelle. Doch mehr noch: die Geräte können als DAC eingesetzt werden, wie viele andere File-/Network-Player. Und sie können mit ihrem S/PDIF Ausgang als Transport verwendet werden!

Wie so oft bei diesen Geräten, lohnt ein Blick in die (über http://www.blacknote.eu/ downloadbare) Bedienungsanleitung, um im Detail die einzelnen (erhofften) Features zu klären. Unter http://www.blacknote.eu/news.php findet sich eine Übersicht, was welcher Player leistet. Achtung: die neuere Playergeneration DDSi hat einen überarbeiteten DAC!

Einen Eindruck von den Geräten bekommt man beim Testbericht http://www.blacknote.eu/products/pdf/DSS30TUBE_HIGHFidelity_PL_Eng.pdf, der sich allerdings auf die DDS30 Tube Variante bezieht, bzw. bei 6moons unter http://www.6moons.com/audioreviews/blacknote/blacknote.html. Zahlreiche weitere Reviews der einzelnen Geräte sind zu finden unter:
DDS-15:  http://www.blacknote.eu/products/dss15.php
DDS-30: http://www.blacknote.eu/products/dss30.php

In jedem Fall eine Gerätefamilie, deren Entwicklung es auch in Zukunft zu beobachten gilt.

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